Finanzen

Zuhause Strom sparen: so senkt man seine Energiekosten

Strom sparen
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Die Energiepreise schwanken stetig und es wird immer wichtiger, im Haushalt Strom zu sparen. Um den eigenen Energieverbrauch zu mindern und damit bares Geld zu sparen, kann man einige Maßnahmen anwenden.

Ungenutzte Geräte ausschalten

Egal ob Fernseher, Heizung oder Lichter: Ungenutzte Geräte sollten ausgeschaltet werden. Vor allem bei Fernseher, XBox und anderen Spielkonsolen sollte man nicht nur in den Standby Modus wechseln, sondern diese tatsächlich ganz ausschalten – also von der Stromzufuhr trennen. Wenn das nicht passiert, sind die Geräte nie wirklich ganz ausgeschaltet, sondern benötigen durchgehend eine Menge Reststrom. Diese Beträge häufen sich dann über Wochen und Monate an und werden zu leicht vermeidbaren zusätzlichen Kosten bei der Stromabrechnung.

Netzschalter

Fernseher und Co. sind oft unauffällig in den Ecken der Räume oder versteckt hinter den Geräten an den Strom angeschlossen. Das erschwert es erheblich, diese regelmäßig auszustecken, wenn man überhaupt daran denkt. Um dies zu verhindern, kann man mehrere Geräte an einen Verteilerstecker mit eingebautem Schalter anstecken. So können Fernseher, Spielekonsole und andere Geräte mit dem Umlegen eines Schalters vom Strom getrennt werden und verbrauchen über Nacht oder im Urlaub keine Energie.

Aufladen statt wegwerfen

Wiederverwendbare Akkus sind auf lange Dauer sehr viel günstiger als Batterien, die nur einmal genutzt werden können. Man sollte also allgemein darauf achten, eher Akkus zu verwenden. Aber auch die Ladegeräte müssen ausgesteckt werden, wenn sie nicht gebraucht werden, um unnötigen Stromverbrauch zu verhindern.

Selbst Strom erzeugen

Neben dem Sparen von so viel Strom wie möglich kann man auch anderweitig Geld sparen und sich gleichzeitig etwas unabhängiger vom Stromnetz machen. Dafür eignet sich zum Beispiel ein Balkonkraftwerk als Energieerzeuger. Dieses kann am Geländer angebracht und an die Stromversorgung der anderen Geräte im Haushalt angeschlossen werden. So spart man auf lange Zeit gesehen eine große Menge an Kosten und ist unabhängiger von schwankenden Strompreisen. Zusätzlich dazu kann man so einen Teil des benötigten Stroms aus einer nachhaltigen Quelle beziehen. Bei guter Qualität haben diese Kraftwerke eine sehr lange Lebenszeit und können in Kombination mit anderen Methoden eine große Menge an Geld sparen.

Waschen, Bügeln und Trocknen

Beim Waschen und Pflegen von Kleidung wird viel Strom verbraucht. Um dies zu reduzieren, kann man mehrere Methoden ausprobieren. Zum Beispiel ist die Verwendung von einem Trockner meist eher ein luxuriöser Zusatz als tatsächlich eine Notwendigkeit. Wäsche trocknet auf dem Wäscheständer – vor allem im Sommer – sehr gut. Das kann in vielen Fällen sogar das Bügeln ersetzen. Zusätzlich sollte man sich ohnehin Gedanken machen, welche Kleidungsstücke man tatsächlich bügeln muss.

Wasserkocher, Geschirrspüler und Kühlschrank

Töpfe sollten nur mit Deckeln verwendet werden, um keine Wärme und damit Energie zu verschwenden. Kleingeräte wie Wasserkocher und Mikrowelle benötigen nur wenig Strom, da hier weniger Abwärme freigesetzt wird. Deshalb können sie gut zum Erhitzen von Wasser oder Erwärmen von Speisen verwendet werden, ohne dass man dafür einen Topf braucht oder vorher den Ofen vorheizen muss. Ähnlich wie die Waschmaschine sollte auch der Geschirrspüler nur dann eingeschaltet werden, wenn dieser tatsächlich auch voll ist. Das spart auf lange Zeit sehr viel Strom und zusätzlich kann man bei vielen Geräten ein Umweltprogramm auswählen, um noch mehr Energie zu sparen.

Vorheizen und Restwärme

Die wenigsten Gerichte müssen tatsächlich in einen vorgewärmten Backofen. Meistens reicht es vollkommen aus, den Ofen anzuschalten, wenn man das Essen hineinstellt. Manchmal kann dies die Garzeit etwas verlängern, es benötigt aber trotzdem weniger Strom als das lange Vorheizen. Auch die Restwärme des Ofens und Herds lässt sich gut verwenden. Man kann ohne Sorge die Herdplatte und den Ofen einige Minuten früher ausschalten, denn die Restwärme reicht aus, um das Gericht fertig zu kochen.

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