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La Dolce Vita in den eigenen vier Wänden – so gelingt der italienische Abend

Antipasti
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Die italienische Leichtigkeit scheint geradezu eine magische Anziehungskraft auf uns Deutsche zu haben. Nicht ohne Grund ist das südeuropäische Land eines unserer liebsten Reiseziele. Allerdings können wir nicht jedes Wochenende nach Italien fahren. Wer sich die typisch italienische Leichtigkeit ins eigene Zuhause holen möchte, kann das zum Beispiel bei einem schönen Abend mit Freunden und Familie tun. Wir verraten, was dafür notwendig ist.

Ohne gutes Essen geht nichts!

Die Italiener lieben die Geselligkeit. Es gehört einfach zum italienischen Lebensgefühl dazu, stundenlang beim Abendessen zusammenzusitzen und die dargereichten Speisen in aller Ruhe zu genießen. Außerdem wird erst spät abends gegessen. Vor allem im Süden des Landes wird oft erst gegen 22 oder 22:30 Uhr aufgetischt. Vorab wird ein Aperitif gereicht. Dabei darf es sich gerne um Aperol Spritz oder Negroni handeln.

Die Vorspeise: bunte Antipasti

Nachdem sich die Gäste mit dem Aperitif Lust auf mehr gemacht haben, folgt die Vorspeise, die in Italien üblicherweise in Form von Antipasti serviert wird. Sie werden einfach auf den Tisch gestellt und liebevoll geteilt, sodass sich jeder so viel nehmen kann, wie er möchte. Typische Antipasti sind Bruschetta, Carpaccio, mit Käse gefülltes Gemüse sowie Schinken und Käse.

Der Hauptgang: Pasta und mehr

Es ist kein Geheimnis, dass in Italien unheimlich viel Pasta konsumiert wird. Sie folgt als nächster Gang nach den Antipasti. Anschließend wird dann üblicherweise noch ein Fleischgericht aufgetischt, sodass es in Italien eigentlich zwei Hauptgänge gibt. Allerdings wird beim zweiten Gang in der Regel auf eine kohlenhydratreiche Beilage verzichtet, sodass das Dinner trotzdem nicht zu mächtig wird. Wer keine Lust auf Fleisch hat, kann auch Fisch oder Meeresfrüchte zubereiten. Die werden in Italien auch gerne nach dem Pasta-Gericht verspeist und bringen ein wenig Leichtigkeit in das Menü. Vor allem im Sommer sind sie eine exzellente Wahl.

Das Dessert: etwas Süßes zum Abschluss

Die Krönung des italienischen Abendessens ist ein himmlisch süßes Dessert. Viele der Nachtische lassen sich relativ einfach selbst zubereiten. Außerdem können sie schon am Vortag vorbereitet werden, sodass es am eigentlichen Tag des Dinners nicht ganz so stressig wird. Neben dem beliebten Tiramisu bieten sich auch Panna Cotta oder Zabaione an.

Getränke: Italienischer Wein ist ein Muss

Ohne einen guten Wein wäre es kein richtig italienischer Abend. Der sollte natürlich so ausgewählt werden, dass er zum Essen passt. Ein kraftvoller Rotwein wie der Masseto ist beispielsweise eine gelungene Begleitung zu rotem Fleisch, während sich Fisch wunderbar durch einen Weißwein ergänzen lässt. Personen, die lieber auf Alkohol verzichten, können Wasser oder eine spritzige Zitronenlimonade zum Essen genießen.

Die passende Tischdeko sorgt für das richtige Flair

Damit echte italienische Stimmung aufkommt, sollte der Tisch entsprechend dekoriert werden. Alles, was für ein mediterranes Flair sorgt, ist hervorragend geeignet. Rustikales Terrakotta-Geschirr, eine beigefarbene Tischdecke aus Leinen, grüne Rosmarinzweige als Deko und ein paar Kerzen kreieren ein stimmungsvolles Ambiente, das nur noch durch die passende Musik unterstrichen werden muss. Dafür stellt der Gastgeber am besten eine Playlist mit italienischen Songs zusammen. Die dürfen gerne vom tragischen Opernlied bis zum modernen Popsong reichen.

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