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Welche Kosten können beim Hauskauf entstehen?

Welche Kosten können beim Hauskauf entstehen?
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Das beim Hauskauf Kosten und Gebühren entstehen weiß jeder. Doch manchmal fallen Kosten an, welche im Vorfeld nicht bedacht wurden oder wo eventuell nicht richtig aufgeklärt wurde. Dann ist guter Rat teuer. Wir erklären, welche Kosten beim Kauf einer Immobilie anfallen können.

Mit welchen Kosten muss man rechnen?

Wenn Sie ein Haus kaufen wollen, müssen Sie bereits in der Phase der Kaufvorbereitung mit Kosten rechnen. Diese Kosten sind im allgemeinen bekannt. Beim Kauf einer Immobilie muss man mit bestimmten Nebenkosten rechnen

  • Maklerprovision
  • Kosten für die Beschaffung, Aktivierung und Rückzahlung der Hypothek/Darlehn
  • Notar- und Grundbuchkosten
  • Grunderwerbsteuer
  • zusätzliche Kosten als Eigentümer

Diese Kosten müssen nicht anfallen, aber es schadet sicherlich nicht, sich bereits bei der Planung eines Immobilienkaufs gründlich mit finanziellen Gegebenheiten vertraut zu machen, um die eigenen Möglichkeiten realistisch einschätzen und alle Formalitäten effizient erledigen zu können. 

Hilfe bieten Immobilienberatungen an, welche den Kunden kompetent und ganzheitliche beraten.

Maklerprovision

Eine der Kosten, die Sie einsparen können, ist definitiv die Provision, die Sie an das Immobilienbüro zahlen müssen. Warum ist das möglich? Es kommt ganz darauf an, wie Sie Ihre Traumimmobilie suchen. Als ersten Schritt können Sie natürlich die Hilfe eines Immobilienbüros in Anspruch nehmen, das im Internet inseriert. Man kann einen Makler mit der Suche beauftragen, was aber mit gewissen Kosten verbunden ist. Die Maklerprovision ist frei verhandelbar, beträgt jedoch in der Regel 3 % des Kaufpreises zzgl. Mehrwertsteuer.

Sie können jedoch problemlos auf eigene Faust ein Haus kaufen, denn die Zusammenarbeit mit einem Immobilienbüro ist zwar sehr hilfreich, aber keineswegs zwingend erforderlich. Die Anzeigenportale sind voll von Informationen über zu verkaufende Häuser.

Kosten Darlehen

Das Haus ist gefunden und reserviert. Nun ist an der Zeit, die Aufnahme eines Kredits vorzubereiten. Bereits in diesem Stadium fallen zusätzliche Kosten für den Erwerb einer Immobilie an. Um überhaupt einen Kredit für ein Haus zu bekommen, müssen Sie bei einer Bank Ihrer Wahl eine Darlehen beantragen. Leider kann es bis zu mehreren Wochen dauern, bis die Unterlagen vollständig sind, da die Bank mehrere wichtige Dokumente benötigt. Für die meisten von ihnen wird keine zusätzliche Gebühr erhoben.

Jeder weiß, dass der Betrag, den man für einen Kredit beantragt, nichts mit dem Betrag zu tun hat, den man dann tatsächlich an die Bank zurückzahlen muss. Diese bestehen nicht nur aus Zinsen, sondern auch aus Bankgebühren. Es hängt alles vom effektiven Jahreszins und den Gesamtkosten des Kredits ab. Und schließlich müssen Sie für die Dienstleistungen der Bank, wie z. B. die Kosten für die Immobilienbewertung und die Vorbereitungsgebühren, aufkommen.

Deshalb ist es wichtig, die Dokumente vor der Unterzeichnung sorgfältig zu studieren, damit Sie nicht vor finanziellen Überraschungen stehen.

Notar- und Grundbuchkosten

Bei jedem Kauf einer Immobilie fallen Notar- und Grundbuchkosten an. Denn nur durch die Beurkundung des Notars ist die Eigentumsübergabe rechtswirksam. Die Notargebühren, d. h. die Vergütung des Notars, ist vom Wert der Immobilie abhängig und beträgt ca.2% des Kaufpreises.

Gebühren können für die folgenden Vorgänge zuzätzlich berechnet werden:
  • Eintragung der Grundschuld
  • Eintragung des neuen Eigentümers
  • Löschung der alten Grundschuld
  • Fälligkeitsstellung des Kaufpreises
  • Eintragung der Auflassungsvormerkung
  • Einholen einer Vorkaufsverzichtserklärung

Grunderwerbsteuer

Die Grunderwerbsteuer fällt bei jedem Kauf einer Immobilie an. Die Länder bestimmen die Höhe der Steuer. In Berlin z.Bsp. liegt der  Steuersatz bei 6,5% und in Bayern bei nur 3,5%.

Die Zahlung der Grunderwerbsteuer ist zwingend, denn erst dann werden Sie als neuer Eigentümer ins Grundbuch eingetragen.

Zusätzliche Kosten als Eigentümer

Folgende Kosten fallen eventuell beim Erwerb eine Immobilie ebenfalls an, welche Sie als Eigentümer aufbringen müssen:

  • Wasserversorgung
  • Anschluss Abwasser
  • Müllentsorgung
  • Stromversorgung
  • Gasversorgung
  • Schornsteinfeger
  • Straßenreinigung
  • Telefonanschluss
  • Medienanschluss

Fazit

Die zusätzlichen Kosten beim Kauf einer Immobilie können mehrere Tausend Euro kosten. Einige Kosten können Sie einsparen, aber um die meisten Kosten kommen Sie nicht drumherum. Planen Sie im Vorfeld alles ganz genau und nehmen Sie eine Beratung in Anspruch. Dann gibt es bei Vertragsabschluss keine bösen Überraschungen.

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