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Webdesign mit WordPress als ideales CMS für Kunden

Wordpress Webdesign
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In den frühen Phasen eines Webprojekts ist die richtige Auswahl eines für die Webanwendung am besten geeigneten Content Management Systems (CMS) von entscheidender Bedeutung. Während der Bewertung und Entscheidungsfindung sind mehrere Faktoren zu beachten: die Art der Anwendung (Online-Shop, Unternehmensportal, private Website), der Funktionsumfang und die Webdesign-Anforderungen. Auch die Größe und Komplexität des Projekts, die zu lösenden Aufgaben sowie das verfügbare Budget spielen eine wichtige Rolle bei der Planung und Umsetzung. Sie sollten eine zukunftsorientierte CMS-Plattform wählen, mit der Sie Ihre Webanwendung nicht nur erstellen, sondern in Zukunft auch ausbauen und weiterentwickeln können.

Auswahl einer CMS-Plattform

Da jede Plattform ihre eigenen Stärken und Schwächen hat, ist es schwierig, ein bestes System zu nennen, dass bei jedem möglichen Einsatz und für jeden Anwendungszweck gleichermaßen optimal funktioniert. Aus diesem Grund werden häufig universelle skalierbare CMS-Lösungen bevorzugt, die über viele nützliche Features verfügen, zuverlässig funktionieren und einfach zu managen sind. Zu solchen führenden Plattformen zählt WordPress CMS, das weltweit 38 Prozent aller Websites, 65 Prozent aller CMS-Installationen, 25 Millionen Blogs ausmacht und bei Kunden sehr beliebt ist.

Im Gegensatz zu einer manuellen Verwaltung von Inhalten und Änderungen, bringt der Einsatz einer Website-Engine auf Basis von WordPress CMS viele Automatisierungsvorteile, die zur Erhöhung der Produktivität und Qualität der Website beitragen. Das Design und der Programmkern sind im WordPress getrennt. Auch ohne Programmierkenntnisse kann ein Webmaster die erforderlichen Änderungen vornehmen, die Benutzeroberfläche individuell gestalten sowie das Design, die Funktionalität und Struktur von Webseiten bestimmen.

Warum ist WordPress so populär?

WordPress ist das bekannteste und beliebteste CMS der Welt. Ursprünglich war diese Plattform für Blogs konzipiert, wurde aber dank der Entwicklung von Plugins, Vorlagen und Community-Aktivitäten zu einer universellen Website-Engine. Das Control Panel (Dashboard) verfügt über integrierte Bibliotheken mit einem riesigen Angebot an Plugins und Vorlagen. Viele grafische Tools können Vorlagen (Themes) für WordPress erstellen. Zahlreiche online verfügbare Tutorials machen den Einstieg in WordPress leichter. Dieses System ist einfacher zu lernen und zu verwenden als andere CMS-Systeme.

WordPress arbeitet mit zwei Arten von Inhalten: Webseite und Artikel. Alles ist auf die Bequemlichkeit und Schnelligkeit der Veröffentlichung ausgerichtet. Es gibt viele spezialisierte Plugins (SEO, Webdesign, Sicherheit etc.), die in Bezug auf die Funktionen einer vollwertigen Software ähneln. Webmaster können verschiedene interne und externe Page Builder nutzen, die Generierung von vorgefertigten Webseiten ermöglichen. Eine große Anzahl von Entwicklern arbeitet an der Weiterentwicklung von WordPress, erweitert und verbessert die Auswahl an Plugins und Vorlagen.

Vorteile

  • Freie Open-Source-Software (GNU GPLv2+ Lizenz)
  • Große Popularität und aktive WordPress-Community
  • Webstandards und Suchmaschinenoptimierung (SEO)
  • Viele Webhosting-Anbieter stellen spezielle Optionen für Managed WordPress Hosting zur Verfügung, um die Produktivität von WordPress zu steigern
  • Einfache Installation und schneller Einsatz auch für Anfänger („Fünf-Minuten-Installation“)
  • Einfache, intuitive Bedienung und Verwaltung
  • WYSIWYG-Editor für beliebige Inhalte (Audios, Videos, Bilder, Text)
  • Automatische Anpassung für mobile Geräte (Responsive Design)
  • Große Auswahl an kostenlosen hochwertigen Designvorlagen (Themes)
  • Erweiterbarkeit der integrierten Funktionen durch hochwertige Plugins (über 55.000 kostenlose Plugins), die per Mausklick installiert werden können
  • Mit dem Plugin Visual Composer können professionell aussehende Webseiten auch ohne Kenntnisse der Webentwicklung erstellt werden
  • Der Programmkern wird automatisch aktualisiert
  • Vielseitige Einsatzmöglichkeiten
  • Vorlagen verfügen über detaillierte Anpassungseinstellungen, ohne dass der Programmcode geändert werden muss
  • Regelmäßige Updates
  • WordPress eignet sich für einen intensiven Datenverkehr und große Anzahl von parallelen Sessions
  • Große Auswahl an verfügbaren Selbstlernmaterialien, Schritt-für-Schritt-Anleitungen und Online-Tutorials

Einzelne Minuspunkte und potentielle Risiken

  • Diese populäre CMS-Plattform wird zu einem der Hauptangriffsziele für Cyberkriminelle und Hacker
  • Sicherheitsrisiken durch Plugins, die von unerfahrenen Softwareentwicklern bereitgestellt wurden
  • Komplizierte Mehrsprachenunterstützung
  • Höhere Speicherverbrauch und Prozessorauslastung erfordern einen leistungsstarken Webserver

Mit speziellen Plugins (Sicherheits-Plugins u. a.) können einzelne Probleme effektiv gelöst werden.

Installation

Bevor Sie mit der Installation von WordPress beginnen, müssen Sie überprüfen, ob der Webserver die Mindestanforderungen erfüllt:

  • PHP Version 4.3 oder höher
  • Datenbank MySQL Version 4.0 oder höher

Sie sollten die neueste WordPress-Version von der offiziellen Website herunterladen und das heruntergeladene Archiv in das ausgewählte Verzeichnis entpacken.

Die Installation umfasst folgende Schritte:

  • Hochladen von CMS-Dateien auf den Server des Hosting-Anbieters
  • Installation einer MySQL-Datenbank, zum Beispiel automatisiert mit cPanel oder phpMyAdmin Tools
  • Starten der Weboberfläche des WordPress-Installationsprogramms
  • Festlegen von Zugriffsrechten auf Verzeichnisse

WordPress CMS funktioniert am besten unter Linux, kann aber auch auf einem Windows-Server betrieben werden.

Benutzerrollen

Es gibt unterschiedliche Benutzerrollen, die entsprechend ihren Berechtigungen wie folgt eingestuft werden:

  • Ein Abonnent ist ein registrierter User. Er verfolgt nur die Beiträge und Blogs und darf diese kommentieren.
  • Ein Mitarbeiter kann einen Artikel verfassen, darf jedoch keine Inhalte veröffentlichen.
  • Ein Autor kann einen Artikel schreiben und veröffentlichen, Fotos und Videos für die erstellten Beiträge hochladen und Kommentare zu eigenen Artikeln freischalten.
  • Ein Redakteur kann eigene und fremde Beiträge korrigieren oder löschen, Webseiten erstellen und ändern, Schlagwörter und Kategorien anlegen sowie andere Nutzer verwalten, wenn sie keine Administratoren sind.
  • Ein Administrator besitzt alle Administrationsrechte im System. Er kann Benutzerrollen vergeben, die Benutzer und den Inhalt verwalten, Webseiten und Beiträge erstellen oder löschen, das Design und die Struktur der gesamten Website festlegen und verändern.

Bei der Benutzerverwaltung können Administratoren das Plugin User Role Editor dazu verwenden, um einzelnen Mitarbeitern individuelle Rechte zu erteilen, die von den oben genannten Benutzerrollen und deren Aufgaben abweichen.

SEO-Optimierung

Das WordPress CMS verfügt über grundlegende SEO-Funktionen. Mithilfe von Permalinks (Einstellungen > Permalinks) können Administratoren die Sichtbarkeit der Website bei Suchmaschinen erhöhen und so mehr Besucher gewinnen. Es gibt auch spezielle WordPress-Plugins wie All in One SEO Pack oder Yoast SEO mit nützlichen Funktionen zur Suchmaschinenoptimierung.

Evolution von WordPress

Im Laufe seiner Evolution hat sich WordPress von einer einfachen Blogging-Software zu einem funktionsreichen modernen CMS-System entwickelt. Das WordPress CMS zeichnet sich durch eine einfache Handhabung und ein hohes Maß an Erweiterbarkeit und Flexibilität aus. Um WordPress CMS erfolgreich zu nutzen, sollten Administratoren auf einige Betriebsaspekte wie Sicherheit und Performance ein besonderes Augenmerk legen. Mit dem Plugin Wordfence Security kann das Sicherheitsniveau des CMS-Systems erhöht werden.

Die Einfachheit, Benutzerfreundlichkeit, Erweiterbarkeit und kostenfreies Lizenzmodell machen WordPress zu einem der beliebtesten und am weitesten verbreiteten CMS für private und kommerzielle Webanwendungen, weshalb sich auch einige Agenturen auf WordPress Webdesign spezialisiert haben. Die offizielle Website des Weißen Hauses läuft auch auf WordPress. Die Vielseitigkeit und Vorteile dieser Plattform prävalieren deutlich über einzelne Minuspunkte und machen WordPress zum Produkt erster Wahl für viele Unternehmen, Organisationen und Privatanwender, die über die Implementierung eines Content Management Systems erst nachdenken.

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