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Umzugskosten: Wie teuer ist ein Umzug?

Wie teuer ist ein Umzug
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Ein Umzug ist nicht nur zeitaufwendig und mit viel Arbeit verbunden. Wer in ein neues Haus oder eine neue Wohnung zieht, reißt nicht selten ein Loch in die Haushaltskasse. Nicht nur die reinen Umzugskosten fallen an, es lauern auch einige versteckte Kosten. Schönheitsarbeiten in den alten Wohnungen, Renovierungen in der neuen Bleibe, hinterlegte Kautionen, Gebühren für die Ummeldung oder der Antrag auf Parken im Halteverbot am Umzugstag. Es gibt einige Kosten, die mit dem Umzug verbunden sind. Mit welchen Beträgen zu rechnen ist und worauf es dabei ankommt, haben wir in diesem Artikel zusammengefasst.

Umziehen mit einem Umzugsunternehmen

Wer sich bei dem Umzug in die neue Wohnung für eine Umzugsfirma entscheidet, spart viel Zeit, Kraft, Stress und Mühe. Von der Planung bis hin zur Durchführung kümmern sich die Profis um alle anfallenden Arbeiten. Da dieser Service einen entsprechenden Preis hat, ist es ratsam, die Kosten vorher genau unter die Lupe zu nehmen. Im Internet gibt es dazu beispielsweise Preiskalkulatoren, mit deren Hilfe ausgerechnet werden kann, wie hoch die Kosten etwa ausfallen werden. Beachten sollten Sie, dass bei Umzügen mit langen Distanzen, etwa 600 Kilometer quer durch Deutschland oder sogar in ein anderes Land, Preise für einen zweiten Fahrer einkalkuliert werden müssen. Grundsätzlich gibt es für Umzüge keine festen Preislisten, jede Firma kalkuliert seine Gebühren individuell. Deswegen sind die Angebote der Unternehmen auch recht unterschiedlich. Die Preise variieren beispielsweise je nach Region. Experten empfehlen daher, die verschiedenen Anbieter gründlich zu vergleichen. Lassen Sie sich also ruhig von einigen Umzugsunternehmen Kostenvoranschläge senden und nutzen Sie Preisvergleichsportale im Internet. Angegeben muss bei der Anfrage auch, ob etwa besondere Antiquitäten oder ein Klavier transportiert werden muss. Manchmal macht sich der Anbieter auch vor Ort ein Bild.

Wer eine Umzugsfirma beauftragt, kann verschiedene Leistungen auswählen. Während ein normaler Umzug daraus besteht, dass die eigenen Gegenstände Verladen und transportiert werden, kann auch ein Full-Service gebucht werden. Das Unternehmen packt die Kisten dann ein und aus, kümmert sich um die Möbelstücke und übernimmt alle anderen Dienstleistungen rund um den Umzug. Experten empfehlen dabei, mit dem jeweiligen Unternehmen einen Festpreis auszuhandeln. Dieser Festpreis kann vor einer ungeplanten Kostenfalle schützen. Berechnet der Anbieter etwa nach Stunde, zahlen Sie aus Auftraggeber auch dafür, wenn der Lasterfahrer im Stau steht. Für viele Menschen ist der Umzug mit einem Rundumpaket zu teuer. Günstiger kommen Sie weg, wenn die Aufgaben selbst übernommen werden.

So viel kostet der Umzug einer 3-Zimmer-Wohnung

Auch hier kann nicht pauschal beantwortet werden, was das Umziehen einer 3-Zimmer-Wohnung kostet. Online gibt es eine Reihe von gebührenfreien und nicht verbindlichen Umzugsangebote, für die lediglich ein Formular ausgefüllt werden muss. Durchschnittlich kostet der Umzug einer Wohnung mit einem bis zwei Zimmern etwa 300 bis 650 Euro. Für eine Drei-Zimmer-Wohnung fallen im Schnitt etwa 400 Euro an.

Kosten einsparen: Umzugskartons und Co

Einer von vielen Kostenpunkten sind die entsprechenden Umzugskartons. Wer günstig an diese kommen möchte, sollte schon frühzeitig Angebote vergleichen und Online-Kleinanzeigen (z.B. ebay-Kleinanzeigen) im Auge behalten. Es besteht auch die Möglichkeit, Umzugskartons für den Umzug zu mieten, anstatt welche zu kaufen. Kosten einsparen können Sie auch, wenn Sie am „richtigen“ Tag umziehen. Normalerweise finden Umzüge in das neue Haus oder die neue Wohnung am Wochenende statt und das meist Ende des Monats. Autovermietungen und Umzugsunternehmen wissen das natürlich und schlagen gerne einmal eine Pauschale für diese Tage obendrauf.

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Oftmals fallend die Angebote deutlich günstiger aus, wenn an einem Tag unter der Woche umgezogen wird. Es lohnt sich also, einen Tag Urlaub einzuplanen. Einige Arbeitgeber haben sogar Verständnis und bieten einen Sonderurlaub für den Umzug an, insbesondere wenn ein solcher beruflich bedingt ist. Wer Möbelstücke transportieren möchte, kann auch die Möglichkeit der Beiladung nutzen. Wer diese Version nutzt, spart nicht nur Geld, sondern leistet auch einen Beitrag für mehr Klimaschutz. Das Umzugsunternehmen transportiert dabei die Möbelstücke mehrerer Besitzer gemeinsam mit Beiladung in einem Laster.

Auch diese Kosten müssen beachtet werden

Die Frage „Was kostet eigentlich ein Umzug“ sollte nicht die einzige bleiben, wenn es darum geht, das Budget zu planen. Zu den Kosten auf den ersten Blick kommen weitere Ausgaben hinzu. So muss etwa das Fahrzeug umgemeldet werden, der Wohnsitz muss neu angemeldet und entsprechend abgemeldet werden. Ein wenig Budget sollten Sie außerdem einplanen, wenn Schönheitsfehler in der alten Wohnung behoben werden müssen. Auch eine Mietkaution für die neue Wohnung muss beachtet werden. Falls die Wohnung nicht direkt am Umzugstag übergeben wird, fallen unter anderem auch doppelte Mietkosten an. Wer in eine Stadt zieht und den Transporter direkt vor das Gebäude stellen möchte, sollte sich rechtzeitig um eine Ausnahmegenehmigung für ein Halteverbot kümmern. Auch das kann mit Gebühren verbunden sein. Eventuell muss das neue Domizil renoviert werden oder Kleinigkeiten repariert werden. Auch an einen Babysitter für die Kleinkinder am Tag des Umzuges muss gedacht werden, genauso wie die Verpflegung für die helfenden Freunde und Bekannte. Hilfreich sein kann dabei eine Checkliste.

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