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So nimmt man ein Voiceover auf

Voice Over
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Ein Voice Over aufzunehmen ist nicht schwer. Wenn es richtig gut sein soll, lässt es sich jedoch nicht vermeiden, ein paar Dinge zu beachten. Im Folgenden einige Tricks, die es leicht machen, gute Qualität abzuliefern.

Warum sollte der Ton gut sein?

Schlechte Tonqualität sorgt beim Publikum dafür, dass die Aufmerksamkeit schneller nachlässt und die Zuhörer ermüden. Das Gehirn muss hier nämlich mehr arbeiten. Das kann sogar dazu führen, dass die Zuhörer unter Stresssymptomen leiden. Bei einem Experiment amerikanischer Forscher wurden Probanden absichtlich wissenschaftliche Vorträge in guter und schlechter Qualität vorgespielt. Die Wissenschaftler, die die Teilnehmer gut verstehen konnten, wurden dabei automatisch als intelligenter von den Teilnehmern eingestuft. Zudem stuften sie diese Wissenschaftler so ein, dass ihnen ihre Forschung als wichtiger erscheint.

Übung macht den Meister. Das gilt auch beim Voice Over. Wer sich unsicher ist, ob seine Aufnahme anfangs gut wird, kann sich auch an einen Voice Over Sprecher wenden. Diese verstehen es, wie sie gewisse Sätze und Wörter aussprechen und wann genau sie mit dem Sprechen einsetzen müssen.

Was gehört zum guten Equipment?

Nicht nur Profis können ganz einfach ein professionelles Voice Over aufnehmen. Mit ein paar Tricks und dem nötigen Equipment fällt es leicht, gute Qualität zu bringen. Zwei Dinge werden dafür benötigt. Zum einen ein Mikro, das nicht direkt im Rechner verbaut ist. Zum anderen ein Audioprogramm.

Bei den Mikros gibt es verschiedene Modelle in verschiedenen Preisspannen. In der Regel kann jedes externe Mikrofon genommen werden, aber die qualitativ höheren bringen meistens auch den besseren Klang in der Aufnahme. Als Einsteigermodell bietet sich ein USB-Mikrofon oder Headset an. Diese haben den Vorteil, dass sie sich einfach an den PC anschließen lassen. Diese Modelle liegen zwischen 30 und 120 Euro. Um zu verhindern, dass bei der Aussprache von harten Konsonanten die Tonqualität beeinträchtigt wird, sollte auch ein Pop-Schutz gekauft werden. Ein Stativ ist auch äußerst nützlich, damit die Hände frei sind. Manche Modelle bieten Stativ und Pop-Schutz in einem. Bei der Audiosoftware gibt es bereits verschiedene gute Programme, die teilweise auch kostenlos sind. Trotzdem bieten sie genügend Funktionen, um die Aufnahme perfekt zu gestalten.

Ein paar Punkte gibt es zu beachten

Um ein gutes Voice Over aufzunehmen, ist es dringend erforderlich, dass es keine Hintergrundgeräusche gibt. Es muss absolute Ruhe herrschen. Ansonsten kann die Qualität der Aufnahme beeinträchtigt werden. Auch eine gute Vorbereitung ist wichtig. Daher sollten sich alle wichtigen Punkte, die gesagt werden sollen, zunächst überlegt und aufgeschrieben werden. Wer sich viele Gedanken und Stichpunkte macht, hat es beim Aufnehmen viel leichter. Auch das Ausformulieren der Sätze beim Skript kann hilfreich sein. Dabei sollten die Sätze für das Voice Over aber weder zu lang noch zu kurz sein.

Ebenso ist die richtige Einstellung wichtig. Ideal ist es, wenn die Stimme zwischen 20 und 10 Dezibel liegt. Audioprogramme zeigen aber meistens auch an, ob der Pegel im grünen Bereich liegt. Auch ein Probedurchlauf kann sehr hilfreich sein. Diese Aufnahme sollte sich unbedingt mit dem Kopfhörer angehört werden, um die Qualität richtig einzuschätzen. Bei der Aufnahme selbst ist darauf zu achten, dass deutlich gesprochen wird und Pausen gemacht werden. Auch das Tempo und die Sprachmelodie können bei unterschiedlichen Informationen verändert werden. Sollten Patzer passieren, können die letzten Sätze wiederholt werden. Der Patzer wird bei der Bearbeitung rausgeschnitten. Bei der Bearbeitung sollte außerdem das Rauschen in der Aufnahme entfernt werden.

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