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Richtig entrümpeln! Mit diesen Tipps gelingt’s

Bei Unordmnung hilft entrümpeln
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Sie kennen es, die Wohnung platzt aus allen Nähten. Es wird dringend Zeit mal wieder so richtig auszumisten. Aber wie vorgehen, damit das Projekt ohne viel Stress gelingt und nicht zu lange dauert? Genau das erklären wir Ihnen im Folgenden:

1. Zwischenziele setzen

Man sollte beim Entrümpeln das Projekt immer in Abschnitte unterteilen und sich Zwischenziele setzen. Denn wenn man gleich die ganze Wohnung auf einmal ausmisten möchte, ist man von der Aufgabe schnell überfordert und deprimiert. Dass führt nicht selten dazu, dass das ganze Vorhaben schnell wieder über Bord geworfen wird. Teilt man aber das Entrümpeln in Abschnitte auf, so ist das nächste Zwischenziel immer in Sicht. Das ist jedenfalls die Motivationsquelle des Expertenteams von Peter Zupp, das sich um das Entrümpeln in Essen und Umgebung kümmert.  Zusätzlich hat man nach jedem erreichten Zwischenziel einen Erfolgsmoment und der Körper schüttet Dopamin (Glückshormone) aus. Dies verleiht einem für den nächsten Abschnitt auch gleich noch einen Schwung Motivation. Es empfiehlt sich hierbei meisten, sich Raum für Raum vorzunehmen. Aber auch ein besonders vollgestapelter Schreibtisch oder Ähnlichen kann als eigenes Zwischenziel benannt werden.

2. Aussortieren statt umräumen

So selbstverständlich, wie es klingt, so wichtig ist es auch. Allerdings wird beim Entrümpeln meistens viel zu wenig entsorgt. Oft werden Gegenstände, die wahrscheinlich nie wieder verwendet werden, aufgehoben. Gerne mit dem Gedanken: „Das kann ich bestimmt noch irgendwann gebrauchen.“ Aber wie soll man entscheiden was man behält und was entsorgt wird?

3. Wie gehe ich beim Entrümpeln vor?

Wenn man sich nun den ersten Abschnitt vornimmt, fängt man am besten an, alle Gegenstände aus den Schränken und Regalen raus zu räumen, und gleich in drei Kategorien aufzuteilen:

  • Kategorie 1: Diese Gegenstände sind aktuell regelmäßig in Benutzung und werden später wieder im selben Raum verstaut. Was hierbei Regelmäßig ist, kommt ganz darauf an, um was es sich hierbei handelt und wie viel platz vorhanden ist. Als Faustformel lässt sich aber sagen, alles was man im letzten halben Jahr nicht verwendet hat, wurde nicht regelmäßig benutzt und gehört in Kategorie zwei oder drei.
  • Kategorie 2: Dinge die zwar derzeit nicht mehr regelmäßig verwendet werden, sich dies aber in Zukunft wahrscheinlich wieder ändern wird. Diese werden nun in eine gut beschriftete Kiste oder Karton gepackt und in den Abstellraum oder Keller gebracht, wo sie bis zum nächsten Einsatz lagern und in der Wohnung nicht stören. Zu dieser Kategorie gehören zum Beispiel Dekoartikel für bestimmte Jahreszeiten. Aber auch längerfristige Gegenstände, wie Klamotten vom älteren Kind, die später einmal vom jüngeren Geschwisterteil getragen werden sollen.
  • Kategorie 3: Alles was nicht in Kategorie eins oder zwei fällt, sollte entsorgt werden. Allerdings sollte man sich mit der Entscheidung nicht unwohl fühlen. Darüber nochmal zu schlafen ist auch keine Schande, denn immerhin ist die Entscheidung einen Gegenstand zu entsorgen auch endgültig. Und wie immer gilt: Keine Regel ohne Ausnahme!
  • Ausnahmen: Natürlich gibt es auch Gegenstände, die nicht zu Kategorie eins oder zwei gehören, aber trotzdem auf keinem Fall entsorgt werden sollten. Dazu gehören Erinnerungen, wie Fotoalben, Orden, Eintrittskarten, aber auch ein Glas voll Sand vom letzten Familienurlaub am Meer. Auch Unterlagen, wie Zeugnisse, Versicherungen oder Verträge sollte man natürlich aufheben. Aber auch dort lohnt es sich, regelmäßig auszumisten. Denn der Kassenzettel von einem sieben Jahre altem Elektrogerät, bringt einem nichts mehr, da die Garantie schon lange abgelaufen ist.

4. Wie geht es weiter?

Nachdem alle Gegenstände sortiert wurden, kann man nun alle Schränke einmal gründlich abwischen. Bevor nun wieder angefangen wird, die Gegenstände von Kategorie eins in die Schränke zurück zu räumen, sollte man sich lieben ein paar Minuten Zeit nehmen und sich überlegen wie man die Gegenstände wieder Ordentlich verstauen kann. Hierbei können einem Körbe oder auch ein Etikettierungsgerät helfen, eine übersichtliche Ordnung zu schaffen.

5. Entsorgen, aber Richtig

Entsorgen heißt nicht immer wegschmeißen. Gegenstände die noch in einem guten Zustand sind, können super über Seiten wie Ebay oder Kleiderkreisel verkauft werden. Kleinigkeiten lassen sich gut auf Flohmärkten verkaufen. Kleidung kann auch an Bedürftige gespendet werden. Allerdings sollte sie dann noch einigermaßen in Ordnung sein.

6. Und zum Schluss

Am Ende lässt sich sagen, dass Entrümpeln viel Arbeit ist und auch einiges an Zeit braucht. Aber es sollte immer daran gedacht werden, dass es um so schneller geht, umso regelmäßiger man ausmistet.

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