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Private Krankenversicherung – nur für Selbstständige?

Private Krankenversicherung - nur für Selbstständige?
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Die private Krankenversicherung (PKV) wird von privaten Versicherungsunternehmen angeboten. Im Gegensatz zur gesetzlichen Krankenversicherung (GKV), die für alle Bürger verpflichtend ist, ist die PKV freiwillig und richtet sich vor allem an Selbstständige und Freiberufler sowie an Angestellte mit einem hohen Einkommen. Die PKV bietet in der Regel umfangreichere Leistungen als die GKV, allerdings sind die Beiträge in der PKV meist auch höher. Was kostet eine private Krankenversicherung in 2023?

Gut zu wissen

In der privaten Krankenversicherung (PKV) gibt es unterschiedliche Tarife und Leistungen, die von den verschiedenen Versicherungsgesellschaften angeboten werden. Im Gegensatz zur gesetzlichen Krankenversicherung gibt es in der PKV keine festen Leistungen, sondern die Versicherungen können selbst festlegen, welche Leistungen sie anbieten und zu welchen Preisen.

Das bedeutet, dass es wichtig ist, die verschiedenen Angebote genau zu vergleichen, um das für die eigenen Bedürfnisse passende Angebot zu finden.

Ein weiterer wichtiger Faktor bei der PKV ist die Beitragsstruktur. In der Regel werden die Beiträge für die PKV individuell berechnet und basieren auf verschiedenen Faktoren wie

  • Alter
  • Geschlecht
  • Beruf
  • Gesundheitszustand
  • Verdienst

Die Beiträge können also von Person zu Person stark variieren und es ist möglich, dass einige Menschen in der PKV deutlich höhere Beiträge zahlen müssen als in der gesetzlichen Krankenversicherung.

Wenn Sie sich für eine PKV entscheiden, sollten Sie auch darauf achten, dass Sie genügend Absicherung haben, um im Falle einer Erkrankung ausreichend versorgt zu sein.

Es empfiehlt sich, sich umfassend über die verschiedenen Leistungen und Tarife zu informieren und gegebenenfalls einen Versicherungsmakler zu beauftragen, der Ihnen bei der Auswahl einer geeigneten PKV-Police behilflich sein kann.

Vorraussetzungen für eine private Krankenversicherung

Um in der privaten Krankenversicherung (PKV) versichert zu werden, gibt es in Deutschland bestimmte Voraussetzungen, die erfüllt sein müssen. Dazu gehört in der Regel:

Ein bestimmtes Mindesteinkommen

In der PKV gibt es eine Einkommensgrenze, die für die Zulassung zu einer PKV-Police beachtet werden muss. Diese Einkommensgrenze wird jährlich von der Bundesregierung festgelegt und beträgt derzeit beispielsweise bei Selbstständigen und Freiberuflern 67.200 Euro pro Jahr. Wer über diesem Einkommen liegt, kann sich freiwillig in der PKV versichern.

Keine gesetzliche Krankenversicherungspflicht

Wer bereits in der gesetzlichen Krankenversicherung (GKV) versichert ist, kann in der Regel nicht in die PKV wechseln. Es gibt jedoch Ausnahmen, zum Beispiel für Beamte oder für Personen, die eine besonders hohe Beitragszahlung in der GKV leisten müssten.

Gesundheitsprüfung

Vor Abschluss einer PKV-Police muss in der Regel eine Gesundheitsprüfung durchgeführt werden. Dabei wird der Gesundheitszustand des Versicherungsnehmers von einem Arzt überprüft und bewertet. Auf Grundlage dieser Bewertung wird der Beitrag für die PKV-Police festgelegt.

Es ist wichtig zu beachten, dass die Voraussetzungen für die PKV von Versicherungsgesellschaft zu Versicherungsgesellschaft unterschiedlich sein können. Es empfiehlt sich daher, sich vor Abschluss einer PKV-Police genau über die Anforderungen der verschiedenen Anbieter zu informieren.

Unterschiede zur gesetzlichen Krankenversicherung (GKV)

In der GKV sind alle Bürger in Deutschland verpflichtend versichert, solange sie nicht über eine andere Krankenversicherungspflicht verfügen, zum Beispiel als Beamter.
Die PKV hingegen ist freiwillig und richtet sich vor allem an Selbstständige und Freiberufler sowie an Angestellte mit einem hohen Einkommen.

In der PKV gibt es in der Regel umfangreichere Leistungen als in der GKV. Dazu gehören beispielsweise

  • Leistungen bei alternativen Behandlungsmethoden
  • Zuschüsse für Zahnbehandlungen
  • Leistungen bei Auslandsaufenthalten
  • Zahlung von Krankentagegeld
  • Einzelzimmer im Krankenhaus
  • Chefarztbehandlung

Allerdings gibt es auch in der PKV keine festen Leistungen, sondern die Versicherungen können selbst festlegen, welche Leistungen sie anbieten und zu welchen Preisen.

In der PKV gibt es in der Regel eine Selbstbeteiligung, bei der der Versicherte einen Teil der Kosten für eine Behandlung selbst tragen muss. In der GKV gibt es hingegen keine Selbstbeteiligung.

Fazit

Es müssen bestimmte Voraussetzung erfüllt werden, um eine private Krankenversicherung abzuschließen. Es empfiehlt sich daher, diese zu prüfen und die verschiedenen Angebote genau zu vergleichen, um das für die eigenen Bedürfnisse passende Angebot zu finden.

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