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Als Personal Trainer selbständig machen: So geht’s!

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Die Selbständigkeit ist für viele Personal Trainer ein großer Traum. Die Vorstellung, die eigenen Stunden zu planen, die eigenen Preise zu bestimmen und vor allem: keinen Chef mehr zu haben, ist für viele sehr verlockend. Doch die Selbständigkeit ist nicht immer einfach und es gibt einiges, was man beachten sollte, bevor man den Schritt wagt. In diesem Artikel geben wir dir einige Tipps, wie du dich erfolgreich als Personal Trainer selbstständig machen kannst.

1. Finde heraus, ob du wirklich selbstständig sein willst

Bevor du dich selbstständig machst, solltest du dir erst einmal genau überlegen, ob du wirklich selbstständig sein willst. Denn die Selbständigkeit bringt auch einige Herausforderungen mit sich. Zum Beispiel musst du dich um deine eigene Buchhaltung kümmern, bzw. Leute einstellen und bezahlen die derartige Aufgaben für dich übernehmen, du bist für deinen eigenen Urlaub und Krankheitsvertretungen verantwortlich und natürlich musst du auch deine eigenen Kunden akquirieren. Wenn du dir also nicht sicher bist, ob du wirklich bereit bist, diese Verantwortung zu übernehmen, dann solltest du es vielleicht doch erst einmal in der Angestellten-Position versuchen.

2. Informiere dich über die rechtlichen Rahmenbedingungen

Bevor du dich selbstständig machst, solltest du dich auch über die rechtlichen Rahmenbedingungen informieren. Denn es gibt einige Dinge, die du beachten musst, wenn du als Personal Trainer selbstständig arbeiten willst. Zum Beispiel musst du dich um eine geeignete Haftpflichtversicherung kümmern, damit du im Falle eines Schadens, beispielweise beim Training eines Kunden oder bei der Anfahrt, abgesichert bist. Außerdem musst du dich als Personal Trainer beim Finanzamt anmelden, da du nun als gewerbetreibende Person giltst. Sind diese Sachen erledigt, kannst du als selbstständiger Personal Trainer anfangen.

3. Finde die richtige Location

Egal ob du dich dafür entscheidest, in einem Fitnessstudio oder bei dir zu Hause zu arbeiten, du solltest dir immer die Frage stellen: Ist diese Location wirklich geeignet für meine Zwecke? Denn die Location ist entscheidend dafür, ob sich deine Kunden wohlfühlen und ob du erfolgreich sein wirst. Achte also darauf, dass die Location sauber und ordentlich ist und dass du genügend Platz hast, um deine Kunden optimal zu betreuen. Alternativ kannst du auch direkt zu deinen Kunden fahren oder beides gleichzeitig anbieten. Das hat den Vorteil, dass du als Personal Trainer einen größeren Bereich abdecken kannst, aber den Nachteil, dass du zusätzliche Sprit- und Fahrzeugkosten tragen musst, die sich dann entweder im Preis für den Kunden niederschlagen oder dir am Ende des Monats fehlen.

4. Versuche dich zusätzlich auf etwas Gefragtes zu spezialisieren

Ein weiterer wichtiger Punkt ist es, die richtigen Kunden zu finden. Mit den “richtigen Kunden” sind Leute gemeint, die genau das wollen, was du anbietest. Die Gründe, warum Leute Personal Trainer beauftragen, können vielfältig sein, es liegt also an dir herauszufinden, was derzeit gefragt ist. Beispielsweise kann im Fokus stehen, dass sie mehr Sport machen möchten. Viele Menschen heuern Personal Trainer im Rahmen eines Abnehmcoachings an, daher könnte es sich zum Beispiel auch lohnen Fortbildungen im Bereich Gesundheit und Ernährung zu machen. Bist du hingegen in einer Stadt, wo das Durchschnittsalter ungewöhnlich hoch ist, kann es sich lohnen sich auf Seniorenfitness zu spezialisieren. Was auch immer dein Steckenpferd sein wird, am Ende ist es wichtig, dass du Spaß an der Sache hast, denn das spiegelt sich in deiner Tätigkeit als Personal Trainer wider.

5. Informiere dich über Marketing

Ein weiterer wichtiger Punkt ist es, dich über Marketing zu informieren. Marketing ist entscheidend dafür, wie erfolgreich du bist. Versuche also, dich so gut wie möglich über Marketing zu informieren und lerne, wie du deine Dienstleistung am besten vermarkten kannst. Alternativ kannst du einen Marketer einstellen, der diesen Bereich für dich übernimmt, doch dabei ist zu bedenken, dass jede Aufgabe, die du an eine andere Person delegierst, Ressourcen verbraucht. Du musst nicht der größte Marketing-Spezialist Deutschlands sein, aber ein kleines Basiswissen wird definitiv seinen Nutzen haben um dich als Personal Trainer in deiner Stadt und darüber hinaus bekannt zu machen. Eine eigene Webseite gehört mittlerweile zum Standardrepertoire eines Fitnesstrainers, also solltest du darum auch keinen Schlenker machen. Du kannst deine Dienstleistung für potenzielle Kunden über eine eigene Webseite anbieten, die du dann beispielsweise durch SEO auf für dich relevante Suchbegriffe (z.B. Personal Trainer Dortmund) optimierst.

Zusammengefasst: Die Selbständigkeit als Personal Trainer ist nicht immer einfach, aber es lohnt sich. Wenn du dich aber selbstständig machen willst, solltest du einige Dinge beachten. Zum Beispiel solltest du dich über die rechtlichen Rahmenbedingungen informieren, eine geeignete Haftpflichtversicherung abschließen und dich bei dem Finanzamt melden. Außerdem solltest du dir überlegen, ob du in einem Fitnessstudio oder bei dir zu Hause arbeiten willst und dir die richtigen Kunden suchen. Wir hoffen, dass es mit diesen Tipps klappt und du den Weg zur Selbstständigkeit erfolgreich beschreiten kannst.

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