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Donnerstag, 09. September 2010
Unterhaltung
Neue Freunde dank ICQ (1/4)
Fast jeder Internet-Nutzer hat auch die ICQ-Software (oder ein dazu kompatibles System) auf seinem Rechner installiert. Dies ist ein so genanntes "Instant Messaging System" und bedeutet, dass die geschriebene Nachricht sofort nach dem Absenden auf dem Monitor des Empfängers erscheint - oder vielmehr: Es erscheint ein Tonhinweis und ein Briefchen, welches man dann anklicken kann ... wenn der Empfänger online ist.
Natürlich gibt es zahlreiche Möglichkeiten, die man bequem und schnell umschalten kann. Man kann zum Beispiel für jeden erreichbar sein, oder aber angeben dass man nur wichtige Nachrichten erhalten will, man kann eine Nachricht á la "bin mal kurz weg" einschalten oder aber sich komplett auf "unsichtbar" setzen. In letzterem Fall sehen die anderen User dann nicht mehr, ob man online ist, doch selber kann man den Online-Status der anderen User überprüfen. Natürlich nur von denen, die das vorher akzeptiert haben und sich auch nicht selber auf "unsichtbar" gesetzt haben. Darüber hinaus gibt es noch zahlreiche Details (z.B. nur für bestimmte User unsichtbar sein), doch diese alle zu erläutern würde jetzt zu weit führen. Die Abkürzung "ICQ" kommt übrigens von der englisch Aussprache "Ei - si - kju", oder anders geschrieben: "I seek you - Ich suche dich".. Leider machen nur wenige User wirklich davon Gebrauch. Die meisten tragen ihren Freundeskreis in die private ICQ-Liste, um sich mal für’s Kino zu verabreden oder mal eben die URL einer interessanten Homepage weiterzusagen.
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