|
Donnerstag, 09. September 2010
Security
Was bringen kostenlose Online-Virenscanner? (1/2)
Es gibt einen guten Virenschutz zum Nulltarif, bei dem es manchem Anwender eiskalt den Rücken herunterläuft Was bringen die kostenlosen Online-Virenscanner der renommierten Hersteller von Anti-Viren-Software? Ein Online-Virenscanner bringt Ihnen zunächst ein gruseliges Szenario. Ihr Rechner öffnet alle Türen übers Internet. Ein anderer Rechner, der irgendwo in den Weiten des Internets steht, greift auf Ihre Festplatte zu. Aktive-X-Steuerelemente machen sich ans Werk, ein System-Warnschild erscheint - und fragt: Wollen Sie weitermachen?
Wer also genügend Vertrauen besitzt, profitiert von einem Vorteil der Online-Scanner: Der Check erfolgt immer automatisch mit den aktuellsten Virensignaturen - die man normalerweise extra herunterladen muss. Das ist aber schon der einzige Vorteil. Die Online-Scanner laufen auch nicht komplett übers Netz. Man muss nämlich zunächst ein Freewareprogramm herunterladen, zwei bis drei Megabyte groß, und es installieren. Der gravierendste Nachteil der Online-Virenscanner: nur "On-Demand-Scans" sind möglich. Das heißt, die Helfer wachen nicht permanent im Hintergrund über alle Zugriffe ("On-Access-Scan"), etwa beim Surfen im Internet. Auch beim Hauptübertragungsweg von Computer-Viren - dem E-Mail-Empfang - nützen Online-Scanner gar nichts. Online-Scanner entdecken lediglich Viren, die schon im System sind. Wenn der Rechner aber bereits infiziert ist, ist es meistens zu spät. Dann kann man froh sein, wenn man überhaupt noch ins Internet kommt ... Viel sinnvoller sind die - von den Medien kaum beachteten - Online-Virenscans mancher Freemailer. Einige wenige E-Mail-Provider bieten zum Nulltarif die Möglichkeit, E-Mail-Anhänge vor dem Herunterladen auf Viren prüfen zu lassen. Die bekanntesten kostenlosen Anbieter dieses nützlichen Features sind Web.de und Hotmail. Wie aktuell ihre jeweiligen Virendefinitionen sind, bleibt unklar. Und das Ganze klappt nur, wenn man seine Mails im Internet abholt. Wer ein E-Mail-Programm benutzt und per POP3 agiert, schaut in die Röhre - und holt sich trotzdem BadTrans, Nimda & Co. Seit Anfang des Jahres offeriert ein deutscher Provider eine neue Art des Viren-Onlinescans, den man sich anschauen sollte. Der Westerwälder Webspaceanbieter 1&1 bietet in Zusammenarbeit mit Symantec einen besonderen Service: Virenschutz fürs POP3-Postfach.
Ihr Kommentar zu dieser Nachricht |
|
|||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||
|
Home Impressum Nutzungsbedingungen Ihre IP Adresse | DSL Speed messen | Fotos kostenlos speichern | Witch Copyright © 1999-2010 ANW GmbH & Co. KG |
|||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||